1. Einführung

SMIL ist ein aus Synchronized Multimedia Integration Language gebildetes Akronym und will gerne wie das englische 'smile' ausgesprochen werden.

Es ist eine XML-basierte Sprache und wie XML selbst ein Standard des W3-Konsortiums.
Zweck von SMIL ist die XML-konforme Beschreibung interaktiver dynamischer Multimedia- Praesentationen.

Hierbei werden (in der Regel binäre komprimierte) Multimedia-Quell-Dateien eingebunden. Die Beschreibung von Bild, Ton und Video-Daten selbst ist keine Aufgabe von SMIL. Es wird vielmehr Koordination und Synchronisation der eingebundenen Objekte sowie die Verknüpfung der interaktiven Ereignisse ermöglicht.

Zur Zeit gibt es zwei Versionen mit normativem Charakter:
 - 1.0, veröffentlicht am 15. Juni 1998 [1]
 - 2.0, veröffentlicht am 7. August 2001 [2]

SMIL 1 wird von etlichen Programme unterstützt, am Bekanntesten ist vielleicht der "Realplayer 8" zum Abspielen und "HomeSite" als Editor.

SMIL 2 - Arbeitsnahme 'SMILE Boston Specification' [3] ist noch recht neu. Als Viewer können bislang "RealONE Player", "msInertnetexplorer 6" und "Grins for SMIL 2.0", als Editor nur der "Grins Editor" benutzt werden. Der "msInternetexplorer 5.5" unterstützt die "Boston" working draft.